Funktion

Kommt ein Fahrzeug von der Rennstrecke ab, taucht es in die „Reifenkette“ ein und verschiebt die ganze DIEMWAND von der Fahrbahn weg. Dabei baut sich die hohe Bewegungsenergie des Fahrzeuges auf dem langen Bremsweg linear ab. „Es ist wie das Springen in ein Trampolin, nur, man bleibt am tiefsten Punkt stehen“ sagte der Testfahrer nachdem er in einen Prototyp der DIEMWAND hineingefahren war.

Der Zustand des Asphaltes, nass oder trocken, am Ort der Aufstellung ist für diese Funktionsweise unbedeutend.

Der Wirkungsgrad der DIEMWAND kann an jeder Kurve separat dosiert und den dort gefahrenen Geschwindigkeiten, bzw. an die maximal zur Verfügung stehende Bremsstrecke angepasst werden. Zudem ist die Richtungsorientierung des Fahrzeuges unerheblich, das heißt, dass der Fahrer im Unfallgeschehen nicht mehr versuchen muss, das Fahrzeug auf eine Frontalkollision auszurichten. Auch bei einem Doppelunfall (wenn ein zweites Fahrzeug mit einem in der DIEMWAND stehenden Fahrzeug kollidiert) gibt die DIEMWAND ein zweites Mal nach und reduziert die Aufprallkräfte auf das erste Fahrzeug. Auch bei einem vertikalen Kontakt eines Fahrzeuges reagiert sie erheblich positiver als die herkömmlichen Betonwände.